Datenschutzhinweis
Fassung 1.11 — 08.11.2026. Neu gegenüber 1.10: Stabsarbeit – je Person in einer Lage kann die Funktion im Stab (S1 bis S6) stehen; Weitergaben von Meldungen zwischen Sachgebieten stehen im Einsatztagebuch (Abschnitt „Beim Arbeiten mit der Karte").
Fassung 1.10 vom 08.11.2026: Neu gegenüber 1.9: Gebäude einer Räumung als Punkte in der Karte (sichtbar wie bisher: Führung alle, Einheit ihr Abschnitt) und eine Papierliste je Abschnitt (Abschnitt „Bei einer Räumung").
Fassung 1.9 vom 08.11.2026: Neu gegenüber 1.8: Räumungsplaner — bei einer Räumung wird je Gebäude (Adresse) festgehalten, ob es kontrolliert ist, ob dort Hilfe nötig ist oder ob sich jemand weigert; ohne Namen von Bewohnern und ohne Krankheiten. Noch nicht übertragene Meldungen bleiben bis zum Senden auf dem Handy (Abschnitte „Bei einer Räumung", „Wer die Daten sieht", „Wie lange die Daten bleiben").
Fassung 1.8 vom 04.11.2026: Neu gegenüber 1.7: automatische Erkennung von Angriffen am vorgeschalteten Server, Sperre von Absendern, die gezielt nach Schwachstellen suchen, für 24 Stunden (Abschnitt „Beim Betrieb").
Fassung 1.7 vom 01.11.2026: Neu gegenüber 1.6: freiwillige Mailadresse beim Zugangsantrag (Nachricht bei Freischaltung), Newsletter, Rückmeldungen gehen an die zuständigen Teammitglieder (Abschnitte „Beim Zugang", „Wenn du den Newsletter bestellst", „Wenn du eine Rückmeldung schickst", „Wie lange die Daten bleiben").
Fassung 1.6 vom 23.10.2026: Neu gegenüber 1.5: Die Löschung nach 90 Tagen läuft jetzt automatisch, auf dem Übungsplatz rollierend (Abschnitt „Wie lange die Daten bleiben").
Fassung 1.5 vom 21.10.2026: Neu gegenüber 1.4: Adresssuche (Abschnitt „Dienste von Dritten").
Fassung 1.4 vom 18.10.2026: Neu gegenüber 1.3: Jede Lage sehen nur die, die dabei sind; Aufträge und Einsatztagebuch (Abschnitte „Beim Arbeiten mit der Karte", „Wer die Daten sieht", „Wie lange die Daten bleiben").
Fassung 1.3 vom 16.10.2026: Neu gegenüber 1.2: Sicherheitsprotokoll (Abschnitte „Beim Betrieb", „Wer die Daten sieht", „Wie lange die Daten bleiben").
Fassung 1.2 vom 30.09.2026: Neu gegenüber 1.1: Rückmeldungen an das Team (Abschnitte „Wenn du eine Rückmeldung schickst", „Wie lange die Daten bleiben", „Dienste von Dritten").
Fassung 1.1 vom 28.09.2026: die Lagekarte ist auch über das Internet erreichbar.
Dieser Hinweis gilt für die Lagekarte — also für das System, in dem du
gerade angemeldet bist. Für die öffentliche Webseite
multi-bos-assistent.de gibt es einen eigenen, kürzeren Hinweis; die ist
eine reine Informationsseite ohne Anmeldung.
Wer ist verantwortlich
Dieses System ist ein privates Erprobungssystem. Es wird nicht von einer Behörde oder Hilfsorganisation betrieben, sondern privat und ehrenamtlich — auch wenn es für deren Arbeit gebaut wird und dort erprobt werden soll.
Gemeint sind dabei nicht nur Behörden und Hilfsorganisationen — THW, Feuerwehr, Rettungsdienst, DRK, Johanniter, @fire —, sondern alle, die zu einem Einsatz beitragen können: Landwirte mit Technik, Lohnunternehmer, Forstbetriebe, Leitungs- und Netzbetreiber. Wer im Gelände mit anpackt, soll dasselbe Kartenbild sehen wie die, die dort führen.
Der Name sagt „BOS", weil das Projekt von dort kommt. Gemeint ist mehr.
Dass bisher das THW gefragt wurde, liegt schlicht daran, dass wir dort sind.
Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung:
Florian Purlis Im Winger 12, 52372 Kreuzau kontakt@multi-bos-assistent.de
Ansprechpartner für Fragen zum Datenschutz ist dieselbe Person. Für ein System dieser Größe ist kein Datenschutzbeauftragter zu bestellen.
Warum das hier so deutlich steht: wer verantwortlich ist, entscheidet, an wen du dich mit deinen Rechten wendest und welche Aufsichtsbehörde zuständig ist. Eine unklare Antwort darauf macht den ganzen Rest wertlos.
Wozu es dieses System gibt
Der Multi-BOS-Assistent ist eine gemeinsame Lagekarte für den Übungs- und Erprobungsbetrieb. Er soll die Führung dabei unterstützen, sich ein Bild der Lage zu machen: wo etwas passiert ist, welche Gefahren bestehen, wer wo im Einsatz ist — einschließlich derer, die nicht zu einer Behörde oder Hilfsorganisation gehören, aber mit ihrer Technik beitragen.
Es ist kein System zur Kontrolle von Arbeitszeiten, Leistung oder Aufenthalt außerhalb des Einsatzes.
Welche Daten verarbeitet werden
Beim Zugang
| Daten | Warum |
|---|---|
| Anmeldename | um dich anzumelden |
| Vor- und Nachname | damit die Führung weiß, wer gemeldet hat |
| Dienststelle | um Zugänge zuzuordnen und freizugeben |
| Passwort | wird nur verschlüsselt gespeichert, nie im Klartext |
| Mailadresse — nur wenn du sie freiwillig angibst | um dir mitzuteilen, dass dein Zugang freigeschaltet ist; danach wird sie gelöscht |
Beim Arbeiten mit der Karte
| Daten | Warum |
|---|---|
| dein Anmeldename an jeder Meldung | damit Rückfragen möglich sind |
| Zeitpunkt der Erfassung | für den zeitlichen Ablauf der Lage |
| Ort der Meldung | das ist der Zweck einer Lagekarte |
| Fotos, wenn du welche anhängst | zur Beurteilung der Lage |
| dein Anmeldename im Einsatztagebuch der Lage – bei deinen Meldungen und, wenn du zur Führung gehörst, bei Aufträgen und Einträgen | Nachvollziehbarkeit des Einsatzes, wie es die DV 100 verlangt |
| deine Rolle in der Lage und – im Stab – dein Sachgebiet (S1 bis S6); Weitergaben zwischen Sachgebieten | damit jede Meldung bei der richtigen Stelle landet und nachvollziehbar ist, wer sie wann weitergegeben hat |
Fotos, auf denen Personen erkennbar sind, nur wenn es für die Lage wirklich gebraucht wird — etwa, um die Rettung einer eingeklemmten Person einschätzen zu können. Ansonsten den Ausschnitt so wählen, dass niemand zu erkennen ist. Ein Foto von einem Schaden braucht keine Gesichter.
Bei einer Räumung
Ordnet die zuständige Stelle eine Räumung an, kann die Führung den Bereich in der Karte festlegen und in Abschnitte teilen. Die Einheiten haken dann jedes Gebäude ihres Abschnitts ab.
| Daten | Warum |
|---|---|
| Einwohnerzahlen, Gebäude und Einrichtungen im Bereich | Schätzung aus öffentlichen Daten (Zensus 2022, OpenStreetMap, amtliche Gebäudedaten NRW) — keine Angaben zu einzelnen Menschen |
| je Gebäude: Adresse und Stand (offen, kontrolliert, verlässt selbst, Hilfe nötig, verweigert, nicht angetroffen) | damit die Führung sieht, wie weit die Räumung ist und wo Hilfe gebraucht wird |
| bei „Hilfe nötig": die Art der Hilfe aus einer festen Liste (Gehhilfe/Rollstuhl, liegend, Betreuung, Tiere, Sonstiges) | damit die richtigen Kräfte geschickt werden |
| freiwilliger kurzer Hinweis | z. B. „Hintereingang benutzen" |
| wer den Stand gesetzt hat: der Funkrufname der Einheit; dein Anmeldename im Verlauf und bei der Meldung | Nachvollziehbarkeit; bei Rückfragen |
| Uhrzeit vor Ort | bei Funkloch kommt der Stand später an; es zählt, was zuletzt vor Ort gesehen wurde |
Dabei gilt:
- Keine Namen von Bewohnerinnen und Bewohnern, keine Krankheiten oder Diagnosen — auch nicht im Hinweis. Für die Hilfe reicht die Art („liegend"). Trotzdem ist eine Angabe wie „an dieser Adresse braucht jemand Hilfe" ein Bezug zu den Menschen dort; deshalb sehen sie nur die Mitglieder der Lage, und sie wird mit der Lage gelöscht.
- „Hilfe nötig" und „verweigert" werden zusätzlich als Meldung an die Führung angelegt. Bei „verweigert" mit dem Vermerk, dass die Führung es an Polizei bzw. Ordnungsbehörde weitergibt — das System selbst gibt nichts nach außen; ob und was weitergegeben wird, entscheidet die Führung nach ihren Regeln.
- Jede Änderung wird im Verlauf festgehalten, nichts wird überschrieben. Ein Fehler wird durch einen neuen Stand berichtigt.
- Auf dem Handy: Ist kein Netz da, bleibt der Stand im Browser des Handys gespeichert, bis er übertragen ist (danach wird er dort gelöscht). Damit die Seite auch im Funkloch aufgeht, hält der Browser die Seite und die Liste des eigenen Abschnitts (Adressen und Stand) zwischen; sie wird beim nächsten Aufruf überschrieben. Wer das Handy abgibt, löscht die Websitedaten im Browser.
- In der Karte erscheint jedes Gebäude als farbiger Punkt mit seinem Stand – für die Führung alle Gebäude der Lage, für eine Einheit die ihres Abschnitts.
- Papierliste je Abschnitt: Die Führung kann für Einheiten ohne Handy eine Liste drucken (Adressen und bisheriger Stand, ohne Namen). Der Ausdruck liegt dann in der Verantwortung der Führung; nach dem Einsatz wird er zurückgegeben und vernichtet. Jeder Druck steht im Betriebsprotokoll.
- Das System entscheidet nichts: Wer geräumt wird, ordnet die zuständige Behörde an. Die Bevölkerung warnen die zuständigen Stellen (z. B. MoWaS/NINA), nicht dieses System.
Wenn du den Standort teilst
Das ist freiwillig und standardmäßig aus.
Solange du den Schalter einschaltest, werden gespeichert: dein Anmeldename, deine Position, der Zeitpunkt und die Genauigkeit der Ortung.
Dabei gilt:
- Es wird keine Strecke aufgezeichnet. Gespeichert ist immer nur die letzte Position; jede neue überschreibt die vorherige. Ein Bewegungsprofil kann technisch nicht entstehen.
- Ausschalten löscht den Eintrag sofort und vollständig.
- Meldest du 30 Minuten lang nichts, wird der Eintrag automatisch gelöscht.
- Alle angemeldeten Helferinnen und Helfer sehen die geteilten Standorte, nicht nur die Führung. Das ist bewusst so: im Einsatz ist es hilfreich zu sehen, wer in der Nähe ist. Wenn du das nicht möchtest, teile deinen Standort nicht — es entsteht dir daraus kein Nachteil.
Das Einschalten ist deine Einwilligung, das Ausschalten dein Widerruf.
Wenn du eine Rückmeldung schickst
Auf der Startseite kannst du dem Team schreiben — Fehler, Ideen, Fragen, Lob. Das ist freiwillig.
| Daten | Warum |
|---|---|
| dein Text und die gewählte Art (Fehler, Idee, Frage, Lob) | darum geht es |
| Name, Anmeldename, Dienststelle, Rolle, Zeitpunkt | damit wir wissen, von wem es kommt, und nachfragen können |
| deine Mailadresse — nur wenn du eine Antwort möchtest | um dir antworten zu können |
Die Rückmeldung geht als Mail an die Teammitglieder, die Rückmeldungen bearbeiten (welche das sind, legen die Verwalter fest), sonst an das Projektpostfach kontakt@multi-bos-assistent.de. Im System selbst wird der Text nicht gespeichert, im Protokoll steht nur, dass von dir eine Rückmeldung kam. Damit niemand das Postfach flutet, merkt sich das System Anmeldename und Zeitpunkt jeder Sendung für 24 Stunden — mehr als fünf Nachrichten pro Stunde gehen nicht durch.
Bitte schreib keine echten Einsatzdaten und keine Namen anderer Personen hinein.
Wenn du den Newsletter bestellst
Den Newsletter kannst du beim Zugangsantrag, in der App oder auf der Seite „Newsletter" bestellen – auch ohne Zugang. Das ist freiwillig.
| Daten | Warum |
|---|---|
| deine Mailadresse | um dir den Newsletter zu schicken |
| Zeitpunkt der Anmeldung und der Bestätigung, wo du dich angemeldet hast | als Nachweis, dass du ihn wirklich wolltest |
| ob du einen Zugang hast (Einsatzkraft) oder nicht | damit Hinweise nur an die gehen, die sie betreffen |
Eingetragen bist du erst, wenn du den Link in der Bestätigungsmail anklickst („Double-Opt-in"). Ohne Bestätigung wird die Adresse nach 48 Stunden gelöscht. In jeder Ausgabe steht ein Link zum Abmelden – danach ist die Adresse sofort gelöscht. Wir geben sie an niemanden weiter und werten nicht aus, ob du den Newsletter öffnest. Versendet wird über unser Projektpostfach bei Hetzner (siehe „Dienste von Dritten").
Damit niemand fremde Adressen massenhaft einträgt, merkt sich das System für 24 Stunden eine Prüfsumme der Internetadresse, von der die Anmeldung kam – nicht die Adresse selbst.
Beim Betrieb
Wie bei jedem Webangebot fallen technische Protokolle an: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browserkennung, Antwort des Servers. Sie dienen dem Betrieb, der Fehlersuche und der Abwehr von Angriffen.
Wer die Lagekarte über das Internet aufruft, kommt zuerst an einem vorgeschalteten Server an, der ebenfalls auf unserer eigenen Technik läuft. Er prüft die Anfrage, reicht sie weiter und schreibt dabei die genannten Daten ins Protokoll — ohne Passwörter, Cookies oder Anmeldedaten; die werden vor dem Schreiben entfernt.
Automatische Erkennung von Angriffen. Ein Programm auf unserem eigenen Server wertet dieses Protokoll alle fünf Minuten aus — nur auf Muster, die auf einen Angriff hindeuten: gezielte Suche nach Schwachstellen (z. B. Aufrufe wie „/.env" oder „/wp-login.php", die es bei uns nicht gibt), sehr viele Fehlanmeldungen oder abgewiesene Zugriffe, eine Flut von Anfragen. Wer gezielt nach Schwachstellen sucht, wird für 24 Stunden gesperrt; dafür wird die IP-Adresse so lange in einer Sperrliste gespeichert und danach automatisch entfernt. Zum Erkennen hält das Programm Adressen höchstens 15 Minuten vor. Meldungen an das Team enthalten keine vollständige IP-Adresse (nur das Netz, z. B. „45.12.x.x") und keine Inhalte. Interne Netze unseres Teams werden nie gesperrt. Rechtsgrundlage ist auch hier das berechtigte Interesse an der Sicherheit des Systems (Art. 6 Abs. 1 lit. f und Art. 32 DSGVO).
Fehlgeschlagene Anmeldungen werden mit der IP-Adresse gezählt. Nach mehreren Fehlversuchen wird die Adresse für kurze Zeit gesperrt — damit niemand Passwörter durchprobieren kann. Die Zählung verfällt mit der Sperre.
Sicherheitsprotokoll. Damit Missbrauch erkannt und aufgeklärt werden kann, hält die Anwendung in einem eigenen Protokoll fest: Anmeldung und Abmeldung, abgewiesene Zugriffe, Freigabe und Entzug von Zugängen, zurückgesetzte Passwörter sowie Fehler der Anwendung — jeweils mit Anmeldename, Zeitpunkt und IP-Adresse. Nicht darin stehen Passwörter, Codes, Cookies oder Inhalte von Meldungen. Einsehen kann es nur die Verwaltung. Es wird nach 90 Tagen automatisch gelöscht. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse an der Sicherheit des Systems (Art. 6 Abs. 1 lit. f und Art. 32 DSGVO).
Die übrigen technischen Protokolle werden nach 14 Tagen gelöscht. Kein Protokoll wird ausgewertet, um das Verhalten einzelner Personen nachzuvollziehen — sondern nur, wenn es einen Hinweis auf eine Störung oder einen Angriff gibt.
Wer die Daten sieht
| Wer | Was |
|---|---|
| alle angemeldeten Helferinnen und Helfer | Meldungen, Kräfte und geteilte Standorte der Lagen, in denen sie dabei sind (Einladung per Link, QR-Code oder Code), und den Übungsplatz |
| Führungskräfte | zusätzlich Einsatzabschnitte, Schadenskonten, Schadensstellen, Aufträge und das Einsatztagebuch ihrer Lagen, bei einer Räumung den Stand aller Gebäude |
| Einheiten bei einer Räumung | den Stand der Gebäude im Abschnitt ihrer Einheit; „Hilfe nötig" und „verweigert" erscheinen wie jede Meldung bei allen in der Lage (mit Adresse, ohne Namen) |
| Verwaltung | zusätzlich Zugänge und Berechtigungen und das Sicherheitsprotokoll |
Nach außen wird nichts gegeben.
Die Lagekarte ist unter https://karte.multi-bos-assistent.de über das Internet erreichbar. Ohne Anmeldung sieht man dort nur die Anmeldeseite und diesen Hinweis — keine Karte, keine Meldungen, keine Standorte. Die Verbindung ist durchgehend verschlüsselt. Daneben gibt es weiterhin den Zugang über ein geschlossenes Netz (Tailscale), vor allem für die Technik.
Wie lange die Daten bleiben
| Daten | Dauer |
|---|---|
| geteilter Standort | 30 Minuten ohne neue Meldung, dann automatisch gelöscht |
| Zugang | solange der Zugang besteht |
| Meldungen, Messpunkte, Einheiten, Schäden, Fotos | 90 Tage nach Ende der Lage oder Übung, dann automatisch gelöscht; Fotos höchstens eine Woche später. Übungsplatz (läuft dauerhaft): jeder Eintrag 90 Tage nach dem Erfassen |
| Räumung: Bereiche, Abschnitte, Stand je Gebäude und Verlauf | 90 Tage nach Ende der Lage oder Übung, dann automatisch gelöscht. Übungsplatz: 90 Tage nach dem Anlegen des Bereichs bzw. Abschnitts |
| noch nicht übertragene Stände auf dem Handy | bis sie übertragen sind; die zwischengespeicherte Liste bis zum nächsten Aufruf oder bis du die Websitedaten löschst |
| Einsatztagebuch und Aufträge | 90 Tage nach Ende der Lage oder Übung, dann automatisch gelöscht (Übungsplatz: 90 Tage nach dem Eintrag); Einträge werden nicht nachträglich geändert, Fehler werden durch einen weiteren Eintrag berichtigt |
| Zugangsanträge | bis zur Entscheidung; abgelehnte Anträge 90 Tage danach |
| Mailadresse aus dem Zugangsantrag | bis zur Entscheidung über den Antrag, dann gelöscht |
| Newsletter-Adresse | bis du dich abmeldest; unbestätigt 48 Stunden |
| Prüfsumme bei Newsletter-Anmeldungen | 24 Stunden |
| Rückmeldungen (Mail im Projektpostfach) | bis sie erledigt sind, höchstens ein Jahr |
| Zählung der Rückmeldungen (Anmeldename, Zeitpunkt) | 24 Stunden |
| technische Protokolle | 14 Tage |
| Sicherheitsprotokoll (Anmeldungen, Rechte-Vorgänge, Fehler) | 90 Tage, automatisch gelöscht |
| Zählung fehlgeschlagener Anmeldungen | bis die Sperre abläuft (Minuten) |
| Sicherungskopien | bis zu drei Monate |
Zu den Sicherungen: der Server wird jede Nacht gesichert, und die Sicherungen werden nach der Regel „sieben täglich, vier wöchentlich, drei monatlich" aufbewahrt. Die älteste ist damit bis zu drei Monate alt. Etwas Gelöschtes steckt also noch eine Weile dort — und wenn jemand Löschung verlangt, betrifft das zuerst den laufenden Betrieb; aus den Sicherungen verschwindet es mit deren Ablauf.
Wie gelöscht wird: Seit dem 23.10.2026 löscht eine Routine die Daten von selbst — alles, was zu einer Lage gehört, 90 Tage nach ihrem Ende, einschließlich Einsatztagebuch. Ab 14 Tagen vorher steht auf der Seite Lagen eine Warnung mit dem Datum; die Führung der Lage kann das Tagebuch bis dahin als Druck, CSV oder JSON sichern, falls es länger aufbewahrt werden muss (etwa nach den Regeln der eigenen Organisation) — diese Kopie liegt dann in ihrer Verantwortung. Auf dem Übungsplatz, der nie endet, verschwindet jeder Eintrag 90 Tage nach dem Erfassen.
Dienste von Dritten
Die öffentliche Webseite multi-bos-assistent.de und das
Mailpostfächer des Projekts, in denen Zugangsanträge und Rückmeldungen als
Mail ankommen und über die Benachrichtigungen und der Newsletter verschickt
werden, liegen bei der Hetzner Online GmbH in Deutschland; dafür besteht
ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Die Lagekarte selbst läuft nicht dort,
sondern auf eigener Technik.
Wer über das Internet kommt, verbindet sich direkt mit unserem Server; kein fremder Dienst sitzt dazwischen. Zwei Dienste sind trotzdem beteiligt, ohne Inhalte zu sehen:
- Den Namen
karte.multi-bos-assistent.delöst der deSEC e.V. (Berlin) in die Adresse unseres Anschlusses auf. Dabei erfährt deSEC in der Regel nur den Namensdienst deines Internetanbieters, nicht dich. - Das Zertifikat für die Verschlüsselung stellt Let's Encrypt (Internet Security Research Group, USA) aus. Dorthin gehen keine Daten von dir — nur der Name der Seite, der in öffentlichen Zertifikatsverzeichnissen steht, wie bei jeder verschlüsselten Webseite.
Wer den Zugang über Tailscale (Tailscale Inc., USA) nutzt, einen Netzwerkdienst: dabei werden dort Geräte- und Kontokennungen sowie Verbindungsdaten verarbeitet — nicht die Inhalte: was über die Verbindung läuft, ist verschlüsselt und wird erst auf unserem Server entschlüsselt.
Als Hintergrundkarten werden OpenStreetMap und ein Luftbilddienst eingebunden. Beim Laden der Kacheln erfährt der jeweilige Anbieter die IP-Adresse deines Geräts. Deine Meldungen und Standorte werden dabei nicht übertragen — es gehen nur Kartenausschnitte hin und her.
Für die Adresssuche nutzen wir Nominatim (OpenStreetMap Foundation, Großbritannien). Der eingegebene Suchbegriff (z. B. Straße und Ort) geht dorthin. In der Karte fragt dein Gerät direkt an — Nominatim erfährt dabei auch seine IP-Adresse. Beim Anlegen einer Lage fragt unser Server für dich an — dann sieht Nominatim nur den Suchbegriff, nicht dein Gerät. Wer nichts übertragen will, setzt den Punkt über den eigenen Standort oder lässt ihn weg.
Deine Rechte
Du kannst jederzeit verlangen:
- Auskunft, welche Daten über dich gespeichert sind
- Berichtigung, wenn etwas falsch ist
- Löschung, soweit keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht
- Einschränkung der Verarbeitung
- Widerruf deiner Einwilligung zum Standortteilen — jederzeit, ohne Angabe von Gründen, mit einem Fingertipp
- Widerruf deiner Einwilligung zum Newsletter — jederzeit über den Link in jeder Ausgabe
Wende dich dafür an kontakt@multi-bos-assistent.de.
Außerdem steht dir ein Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde zu. Zuständig ist:
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen Postfach 20 04 44, 40102 Düsseldorf Telefon 0211 38424-0 · poststelle@ldi.nrw.de Beschwerdeformular: https://www.ldi.nrw.de/beschwerde
Du musst dich nicht erst an uns wenden, bevor du dich dort beschwerst.
Stand: 08.11.2026 · Fassung 1.11